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Top 10 Schlagworte

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Beiträge & Podcasts

30.10.2017 von Redaktion | Zeit: 5 Minuten

Reflektion zum Kleingartenprotest

Was spielt Angst für eine Rolle beim Protest?

Was hat die Bebauung von Kleingartenflächen mit Gentrifizierung (Verdrängung von armen Menschen) zu tun?

Wem gehört die Stadt?

Demokratische Strukturen bieten häufig Bürgerbeteiligung an. Beteiligung als Farce, um die gefällten Entscheidungen zu kaschieren und den betroffenen Bürger*Innen das Gefühl zu geben, sie könnten mitentscheiden.

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02.11.2016 von Wolfgang Lettow

Magdeburg: Verfahren wegen einer Demonstration wegen Gentrifizierung

Letztes Jahr gab es am 3. Oktober eine Demo gegen die Gentrifizierung in Magdeburg.
Auf dieser Demonstration wurden zwei Pyros entzündet. Dies nahm die Polizei zum Anlass, um durch ihr aggressives Auftreten eine Weiterführung der Demonstration zu behindern. Die Demonstrationsteilnehmer_innen beschlossen, sich diesen Bedingungen nicht zu fügen und beendeten ihre Aktion. Daraufhin begann die Polizei wahllos sowohl auf die Teilnehmer_innen – als auch auch auf Passanten – einzuschlagen.
Anschließend wurde unser Stadtteil noch stundenlang von Polizeikräften belagert.
Jetzt sind dazu mindestens 4 Verfahren eröffnet worden.

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02.11.2016 von Wolfgang Lettow

Prozess wegen Widerstand gegen Gentrifizierung in Zürich

Am 4. November ist am Bezirksgericht Zürich (BGZ) ein Prozess angesagt. Es geht dabei um Ereignisse, die bei der Wiederaneignung von Räumen in Zürich stattfanden. Eines davon ist das Wegschicken von dem Politiker Filippo Leutenegger vom Binz-Areal, als dieses vor einem Jahr kurzzeitig besetzt wurde. Dafür fordert der Staatsanwalt 8 Monate Haft – unbedingt.

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07.10.2014 von Wolfgang Lettow

Gerichtsverfahren gegen zwei Plakatierer in Berlin

Am 28. August 2014 wurden zwei linke Aktivistinnen vor das Amtsgericht in Moabit (Berlin) geladen. Die Anklage lautet mutwillig-gemeinschaftliche-langanhaltende-Sachbeschädigung. Bei dem hochtrabend klingenden „Vorwurf“ handelt es sich um einfaches Ankleben von Plakaten.

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19.08.2013

Zusammen kämpfen - in Stuttgart und anderswo

Am 1. Mai 2013 hat die Initiative Zusammen kämpfen als Ergänzung zur morgendlichen Gewerkschaftsdemonstration und der danach stattfindenden Revolutionären Mai-Demo eine Kundgebung gegen die geplante "Stadtaufwertung" und die damit verbundene Vertreibung von in Stuttgart-Ost lebenden Menschen organisiert. Ihr Ziel war, den 1. Mai, der seit langem zum "Feiertag" verkommt, wieder mit aktuellen klassenkämpferischen Themen zu belegen und den Grundstein für weitere Aktivitäten zu legen. Über drei Tätigkeitsfelder der Initiative berichtete im Magazin International von radio flora ein Vertreter der Gruppe: Über den Versuch, Widerstand gegen die kapitalistische Stadtaufwertung zu organisieren und ein selbstverwaltetes sozio-kulturelles Stadtteilzentrum in Stuttgart-Ost zu schaffen; über das Thema Leiharbeit, ausgehend besonders von den Verhältnissen bei Daimler, und schließlich über Flüchtlingsproteste, die in Baden-Württemberg derzeit die Form eines Camps vor dem Stuttgarter Integrationsministerium haben.

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07.05.2013 von Wolfgang Lettow

Zur Geschichte der Hausbesetzung der Hamburger Ekhofstraße

Am 19. April 1973 besetzten zirka 50 Menschen ein Haus in Hamburg, die Ekhofstraße 39. Die Aktion erfolgte auf Grund der Umstrukturierung des Stadtteils Hohenfelde, was heute wohl als Gentrifikation bezeichnet wird. Bei der Besetzung war die radikale Linke Hamburgs ein Anziehungspunkt. Es war ein Kontrapunkt zu den vielen Achtundsechzigern, die jetzt mit dem kapitalistischen System paktierten. Die Besetzer_innen betrieben deswegen Stadtteilarbeit für die Bevölkerung, boten z. B. Beratung in Mietfragen an und praktizierten kostenlose medizinische Hilfe für die Menschen im Stadtteil und wehrten sich offensiv gegen Polizeikontrollen. Dadurch sprachen sie vor allem viele Jugendliche an, die selbst unzufrieden mit dem herrschenden System waren und auf der Suche nach Orientierung: es kamen Schulklassen zu Besuch, Unterprivilegierte wie Rocker zogen ein, weiterhin holten sie Jugendliche aus den Heimen und so bekamen diese im Haus eine Bleibe .

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15.04.2013

Zur Geschichte der Hausbesetzung in der Hamburger Ekhofstraße

Am 19. April 1973 besetzten etwa 50 Menschen ein Haus in der Ekhofstraße 39 in Hamburg. Die Aktion erfolgte aufgrund der geplanten Modernisierung des Stadtteils Hohenfelde, was heute wohl eher als Gentrifizierung bezeichnet würde und die Vertreibung der dort wohnenden Leute beinhaltete. Die BesetzerInnen versuchten, sich im Stadtteil zu verankern, boten Beratung in Mietfragen und kostenlose medizinische Hilfe für die Leute im Stadtteil an, holten Jugendliche aus Heimen und waren ein Anziehungspunkt für die radikale Linke ebenso wie für Unterprivilegierte. Am 23. Mai 1973 räumte ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) der Hansestadt die Ekhofstraße unter Einsatz unverhältnismäßiger Gewalt. Im anschließenden Verfahren erhielten 3 GenossInnen Strafen von 12 - 16 Monaten.

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