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Beiträge & Podcasts

24.06.2016 von Charly Braun

Bundeswehr-BIMA konnte Fest zur Rettung des Wünninghof nicht verhindern.

Auf dem größten europäischen Truppenübungsplatz zwischen Bergen und Bad Fallingbostel gibt es einige bewohnte Dörfer. Mit Ausnahme der Kirche sind alle Häuser Eigentum der Bundesrepublik. In Ostenholz ließ die BIMA (Bundesimmobiliengesellschaft) bereits zahlreiche historische Höfe abreißen. Jetzt soll der Wünninghof fallen, einst einer der größten Gasthöfe der Lüneburger Heide.

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08.01.2016 von Charly Braun

Egon Hilbich zu Truppenübungsplatz

Egon erläutert wechselvolle Geschichte und Gegenwart des größten europäischen Truppenübungsplatzes - lehrreich und unterhaltsam!
Den größten europäischen Truppenübungsplatz (zwischen Bergen-Bad Fallingbostel) zum Biosphärengebiet machen - wo doch grad die British Army abgezogen ist - fordert die Inititive Biosphärengebiet Hohe Heidmark. Egon Hilbich erläutert in Ostenholz einer Silvesterwandergruppe die Geschichte des 1936 - gegen lokale Widerstände - von den Nazis eingerichteten Kriegsübungsplatzes. Wer lebte und arbeitete vorher hier, wie wurden hier die Verbrechen der Wehmacht in der Sowjetunion und in hiesigen Gefangenenlagern sowie im KZ Bergen-Belsen begangen, wofür nutzten NATO und Bundeswehr den Platz, welche Rechte fehlen heutigen BewohnerInnen der Platzranddörfer, warum will die Bundeswehr die letzten Häuser abreißen, was fordert die neue Bürgerinitiative und kann der ehemals große Gasthof Wünninghof noch gerettet werden. Wem es nach dem Hören nach weiteren Infos dürstet, schaue hier rein:  

www.hohe-heidmark.de

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10.11.2015

Symbolische Straßenumbenennung in Wunstorf

Die Forderung ist alt, doch bisher hat keine politischen Mehrheiten in Wunstorf gefunden. Deshalb haben Vertreter des Arbeitskreises Regionalgeschichte und der Grünen mit einer Delegation aus Gernika am Donnerstagabend 5.November nur symbolisch die Oswald-Boelcke-Straße in Gernikastraße umbenannt.

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28.07.2015 von Charly Braun

Radtour über den Truppenübungsplatz Bergen bringt antimilitaristische und antifaschistische Erkenntnisse

Neugierig geworden auf den größten europäischen Truppenübungsplatz zwischen Bad Fallingbostel und Bergen machten sich Akteure von Friedensbüro-Hannover, Geschichtswerkstatt und ADFC auf, geführt von Mitgliedern der Initiative-Biosphärengebiet und GewerkschafterInnen Geschichte und Gegenwart vor Ort zu erkunden. Die sog. Platzrandstraße ("Privatstraße des Bundes") kann jede/r nutzen. Im Interview berichtet Margarete von den neu gewonnenen Eindrücken. Zur Errichtung des Truppenübungsplatzes wurden 3650 Menschen aus 30 Dörfern und Siedlungen gegen ihren Widerstand 1935 umgesiedelt. Hier probte die Nazi-Wehrmacht den Überfall auf die Sowjetunion. Die sowjetischen Soldatenfriedhöfe Oerbke, Hörsten und Wietzendorf kunden von den Massenverbrechen der Wehrmacht an den Kriegsgefangenen, dem sich das KZ Bergen-Belsen anschließt. An der Rampe bei Bergen wurden Panzer verladen und hier kamen massenweise Häftlinge und Gefangene an.

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29.12.2014 von Hubert Brieden

Aufrüstung als „Gottesgeschenk“ - Kommentar von Alfred Schröcker zu den „frommen“ Sprüchen des Wunstorfer Bürgermeisters

Am 19. Dezember 2014 wurde das erste Großraum-Transportflugzeug A 400 M auf dem Wunstorfer Fliegerhorst stationiert. Der Militärflugplatz wird damit in Zukunft von zentraler Bedeutung für die internationalen Kriegseinsätze von Bundeswehr und NATO. Der Wunstorfer Bürgermeister Eberhardt bezeichnete nun das neue Militärgerät als „Gottesgeschenk für Wunstorf“. Dazu ein Kommentar von Alfred Schröcker aus Wunstorf.

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15.12.2014

Fliegerhorst Wunstorf: Der A 400 M kommt, die Kriegsgefahr wächst

Im Dezember 2014 soll auf dem Fliegerhorst Wunstorf (Region Hannover) das militärische Großraumtransportflugzeug A 400 M stationiert werden. Das Fugzeug hat strategische Bedeutung für internationale Militäreinsätze von Bundeswehr und NATO. Damit wird der Fliegerhorst Wunstorf zur Drehscheibe für zukünftige Kriege. Gerhard Biederbeck und Hubert Brieden sind seit Jahrzehnten im Raum Neustadt/Wunstorf als Friedensaktivisten tätig und erläutern die Gefahren, die mit dieser Stationierung verbunden sind.

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10.02.2014 von Hubert Brieden

Emmich-Cambrai-Kaserne und Emmichplatz in Hannover müssen umbenannt werden - Interview mit Jakob Knab

Nach der Eroberung von Lüttich im August 1914 machte dieses Spottgedicht die Runde: „Und das war der Herr von Emmich / Dieser sprach: Die Festung nehm’ ich / Fräulein Lüttich schrie vor Lust / Und sie hat sich ihm ergeben / In dem Jahr in dem wir leben / An dem siebenten August". Die Stadt Lüttich wurde in ein Trümmerfeld verwandelt. Vor und nach der Eroberung der Stadt kam es zu unfassbaren Ausschreitungen gegen die belgische Zivilbevölkerung: Plünderungen, Brandstiftungen, Massenhinrichtungen und Vergewaltigungen. Beteiligt waren auch militärische Verbände aus Hannover. Einer der Hauptverantwortlichen: General Otto v. Emmich. Deshalb fordert die "Initative gegen falsche Glorie" und ihr Sprecher Jakob Knab vom Verteidigungsministerium und der Stadt Hannover - 100 Jahre nach den Massakern an der belgischen Zivilbevölkerung -, die Emmich-Cambrai-Kaserne und den Emmichplatz endlich umzubenennen.

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09.07.2012 von Hubert Brieden

Meutenjournalismus - oder: Eine Frau sieht rot

Während einer Pressekonferenz des Antimilitaristischen Aktionskreises Region Hannover (AMAK) am 26.6.2012 kam es zum Eklat. Der Grund: Die Madsack-Medien waren wegen ihrer manipulativen Berichterstattung rund um das Sommerbiwak der Ersten Panzerdiviison und den hannoverschen Brandanschalag auf Bundeswehrfahrzeuge kritisiert worden. Hubert Brieden befasst sich in einem Kommentar mit diesen Vorgängen und dem spezifischen Journalismus der hannoverschen Monopolmedien.

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26.06.2012 von Hubert Brieden

Antimilitaristischer Aktionskreis kritisiert Manipulation und Hetze der HAZ – Eklat auf Pressekonferenz – absolutely live

Der Antimilitaristische Aktionskreis Region Hannover (AMAK) hatte am 26.6.2012 zur Pressekonferenz eingeladen, um über die Protestdemonstration und Kundgebungen gegen das Sommerbiwak der Bundeswehr am 29.6. zu informieren. Gekommen waren JournalistInnen der Madsack-Medien (Hannoversche Allgemeine und Neue Presse) und von Hitradio Antenne. Für AMAK sprachen jeweils eine Vertreterin des Friedensbüros Hannover und von ATTAC sowie ein Vertreter des Arbeitskreises Regionalgeschichte. Gleich bei Betreten des Raumes fragte einer der Madsack-Journalisten, ob denn „niemand von der Kornstraße“ dabei sei und machte damit bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich, um was es gehen solle. Die AMAK-VertreterInnen stellten dar, was am Tag des Sommerbiwaks geplant ist und auch was AMAK außer den Protesten gegen das Sommerbiwak an weiteren Aktivitäten entwickelt, in Wunstorf, Neustadt und vor der Feldjägerschule in Hannover. Doch daran waren die Madsack-JournalistInnen wenig interessiert - eine Vertreterin meinte, sie hätte keine Zeit - und kamen zu dem Punkt, um den es ihrer Meinung gehen sollte: den Brandanschlag auf Bundeswehrfahrzeuge in Hannover. Nur hat der mit AMAK und den geplanten Kundgebungen und Demonstrationen gar nichts zu tun. Folgerichtig entstand eine Auseinandersetzung um die Manipulationen und die Hetze der HAZ … Der Mitschnitt wirft ein Licht auf Arbeitsweise und Auftreten hannoverscher MainstreamjournalistInnen und –medien. Am Schluss ist noch ein Interview zu hören, das Hitradio Antenne führte, nachdem die Madsack-JournalistInnen gegangen waren. Ein Zeitdokument: Ungeschnitten. Absolutely live. Ein Radiokommentar zum Thema ist nachzulesen unter: http://www.ak-regionalgeschichte.de/html/haz__manipulation_und_hetze.html

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14.05.2012 von Kay Pabst

Bundeswehr verhindert Gedenken an ermordete Deserteure auf dem Kasernengelände

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